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PET hat in den letzten Jahren immer mehr andere Werkstoffe wie Glas,
PVC, PP oder PS verdrängt und findet Anwendung in vielen Bereichen.
Ausschlaggebend dafür sind die großartigen Eigenschaften wie
z.B. Lebensmitteltauglichkeit und hohe Schlagzähigkeit bei geringem
spezifischem Gewicht. Haupteinsatzgebiet von PET sind Verpackungen aller
Art, was natürlich zur Folge hat, dass große Mengen an Post-Consumer-PET
sowie Produktionsabfällen recycelt, also dem Wertstoffkreislauf wieder
zugeführt werden müssen.
Zweiter Abbaumechanismus bei der Wiederaufbereitung ist die Gefahr der Hydrolyse im Prozess. PET hat eine hygroskopische Struktur, d.h. PET absorbiert Feuchtigkeit. Diese wird in den intermolekularen Zwischenräumen eingelagert. Um PET wieder aufzubereiten, muss man dem Material zwangsläufig Energie/Wärme zuführen. Wenn dabei zuviel Wasser vorhanden ist, werden die Polymerketten gespalten, und es entstehen aus PET in einer chemischen Reaktion begünstigt durch die Energieanreicherung teilweise wieder die Ausgangsprodukte Terephtalsäure und Ethylenglykol. Aus diesem Grund muss vor der Wiederaufbereitung dem Material Feuchtigkeit entzogen werden, um die Polymerketten zu erhalten. Außerdem neigt amorphes PET dazu, bei Erwärmung zu verkleben, was ebenfalls ein großes Problem darstellt. Diese Probleme erschwerten bisher das Recycling von PET, so dass erst mit der Entwicklung einer besonderen Verfahrenstechnik wirtschaftliches Recycling von PET möglich wurde. Mit dem Verfahren von Plastmachines wird eine schonende und wirtschaftliche Aufbereitung von PET erreicht. Dabei macht man sich die Vorteile des kristallinen Zustandes von PET zu Nutze. Über eine Bunkerschnecke wird das rieselfähige Material in den Kristallisator eingetragen. Durch angebrachte Friktionselemente in der Prozesskammer und genau dosierte Energiezufuhr wird ein optimales Umfeld für den Kristallisationsprozess geschaffen. Dadurch wird das Verkleben von amorphem PET verhindert. Gleichzeitig wird durch diesen Vorgang, der eine Verringerung der intermolekularen Zwischenräume bewirkt, dem Material Feuchtigkeit entzogen und diese nach oben hin abgesaugt. Kristallisation und Trocknung erfolgen also in einem Schritt. Das bedeutet eine enorme Zeitersparnis und erhöhte Wirtschaftlichkeit. Die Kristallisations- und Trockenzeit liegt lediglich bei 60-90 Sekunden und ermöglicht eine sehr kurze Reaktionszeit für die Produktumstellung. Zusätzlich wird das Material automatisch verdichtet und man erhält rieselfähiges Kristallisat. Da die Arbeitstemperatur erheblich unter dem Erweichungspunkt liegt, wird eine äußerst materialschonende Aufbereitung ohne Änderung des IV-Wertes bei unübertroffener Wirtschaftlichkeit erreicht. Der Foliolux-Kristallisator von Plastmachines International – die Lösung für wirtschaftliches Recycling von PET. |
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